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20.05.2009

Vorab: Meine Schilddrüsen werte sind o.k. - so gut, dass der Doc meinte, es wäre gut zu gucken, wie meine Schilddrüse ohne Tabletten arbeiten würde - also fahren wir die mal schrittweise runter gen Null. Es sei denn ich meine, es verschlechtert sich was, dann gucken wir weiter. Hormonstatus beim Frauenarzt, also der gynäkologische - weil ja meine normalen Östrodingsbums auf die Stillhormone prallen könnten - bin ich noch nicht zu gekommen. Das hol ich Freitag oder nächste Woche nach.

So, nun aber: Als die Ängste wieder so hoch kamen, war ich ja kurz vorm Eisprung ...Gestern kam meine Periode durch - einen Tick früher als sonst - und gestern hab ich abends einen Heulflash gehabt - aber so richtig. Auslöser? - Die Nachrichten von der Frau in Thailand. Vor meinem inneren Auge liefen - mal wieder - irgendwelche Szenarien ab...ich hätts so gern abgestellt, es ging irgendwie nicht. Statt dessen hab ichs einfach laufen lassen, mein Mann hat mich einfach in den Arm genommen und festgehalten. Später im Bett hat sich der Knirps auf mich gekuschelt und ich hab ihn gelassen, ihn "festgehalten", sein zufriedenes Lächeln im Schlaf genossen....gut geschlafen hab ich nicht, ich war ständig wach....

ich tendiere langsam wirklich dazu - parallel zum pschotherapeutischen Ansatz (wie lang die Wartezeiten sind, wollt ihr nicht wirklich wissen) - doch ans Abstillen zu denken. Wenn der Krümel abends und Nachts gestillt werden möchte, dann geniesse ich das. Klar - Stillhormone sind Glückshormone. Aber das passt nicht dazu, dass ich mich tagsüber so mies fühle. Das Stillbedürfnis wird weniger, kürzer, er schläft nicht mehr darüber ein. Darf es ja auch, er ist schließlich schon fast 26 Monate alt. Nein, er ist dazu übergegangen kurz zu trinken, sehr kurz und sich dann ins Kissen neben oder an mich zu kuscheln und dann "einfach" einzuschlafen. Tagsüber wird ja gar nicht mehr gestillt - außer an freien Tagen, da mag er mittags auch schon mal einen Nachtisch. Kann das denn sein, dass dieses Hormon-auf-und-ab so ne Angststörung auslösen kann? Oder macht mir, je weniger das wird, mein Unterbewusstsein da einen Strich durch die Rechnung....dass ich an etwas festhalten möchte, was aber unweigerlich irgendwann vorbei ist? Dass ich mit der Abnabelung meines Jüngsten so gar nicht klar komme? Ich das eigentlich so gar nicht möchte? Den Prozess verdränge, der sich aber nicht verdrängen läßt und sich dann durch diese unwirkliche Angst äußert?

J., ich falle immer noch in das Loch, aber ich hab zumindest den Weg gefunden da zwischendurch rauszukommen, in dem ich "einfach" davon weniger lese, was mir derzeit Angst macht. Ignorieren kann ich Nachrichten nicht, die gehören zum Alltag. Was ich jetzt noch möchte ist, dass diese Negativgedanken nicht einfach so kommen, plötzlich in meinen Gedanken sind....

Ablenkung hilft ganz gut. Das Kinderzimmer ist quasi ausgemistet, das Schlafzimmer auch, da haben wir wieder Platz, ich habe endlich meine Bügelwäsche in Angriff genommen - einer von drei großen Körben ist schon verbügelt. Der Kleiderschrank ist gelüftet - S. und ich haben 6 halbe große Säcke Altkleider weggepackt - ja in die Altkleidersammlung gegeben .... ich wollte es einfach weg haben und mich nicht noch mit Fotos, einstellen und verschicken beschäftigen...

Heut morgen, nachdem meine Kinder fröhlich winkend, die Mami mit Kuss versorgt, der Krümel mit eins-zwei-drei in den Armen der Erzieher gelandet ist und ich auf dem Weg nach draussen war, hats mich erwischt. Ich hab geheult - und weiss nicht mal warum. Kann ich denn so schwer loslassen? Dieses Mal wars umgekehrt - sonst kommt es ja immer wieder mal vor, dass einer der beiden nicht in den KiGa will, aber heute wollte ich sie eigentlich nicht da lassen, mich eigentlich nicht von Ihnen trennen.....

Bisschen wirr war das jetzt, ich weiss, aber in mir herrscht heute nicht nur ein bisschen Angst - nach wie vor, aber ein bisschen weniger - sondern dazu noch ein ordentliches Gefühlschaos....
20.5.09 14:31
 



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